Für Nastasia ging es vor kurzem auf das Launch-Event des neuen E-Bikes Juna+ von Diamant. Vor Ort traf sie auf den Designer Guido Maria Kretschmer und konnte natürlich auch einmal Probe fahren.

Unterwegs mit Diamant (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Nastasia testete das neue E-Bike Juna+ des Fahrradlabels Diamant (Credit: Fashion-Metes-Media.com)

Das Label

Das deutsche Label Diamant wurde 1885 von den beiden Brüdern Friedrich und Wilhelm Nevoigt in Chemnitz gegründet. Zunächst produzierten sie Platinen für Strumpfmaschinenfabriken und Schreibfedern aus Diamant-Stahl. 1895 nahmen sie eine neue Erfindung in ihr Sortiment auf: das Fahrrad. Dieses entwickelten sie trotz aller Krisen wie der zwei Weltkriege und der Teilung Deutschlands kontinuierlich fort. Neu im Sortiment: die E-Bikes.

Unterwegs mit Diamant (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Das neue E-Bike Juna+ kann bis zu 25km/h beschleunigen. (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Das E-Bike Juna+

Mit dem neuen E-Bike Juna+ soll das elektrische Fahrrad nun auch seinen Großmutter-Charme verlieren und einen trendigeren Lifestyle-Anstrich bekommen. Es bleibt der Bosch-Motor mit einer Unterstützung bis 25km/hLederapplikationen am Lenker und Sattel sowie eine Nabenschaltung ohne Rücktritt. Hinzu kommen knallige Farben wie orange oder himmelblau. Dem Look hätte es aber auch noch geholfen, wenn der Motor im Rahmen verbaut worden und somit verschwunden wäre. Aber dann hätte der Preis von 2.500 Euro wohl auch nicht mehr gehalten werden können. Außerdem: Das Bike gibt es nur in limitierter Auflage erhältlich und kann derzeit nur vorbestellt werden.

Unterwegs mit Diamant (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Der Launch

Zum Launch des neuen Diamant E-Bikes kam kein geringerer als der Berliner Designer Guido Maria Kretschmer. Er erklärte sein Interesse an dem Unternehmen Diamant läge weniger im Sportaspekt, sondern mehr in dem Unternehmen selbst. Denn schon seit einiger Zeit unterstützt er mit Kooperationen nationale Labels wie Triumph oder auch Tapetenhersteller. Doch auch das neue E-Bike hat es dem Designer angetan. Insbesondere der abgesenkte Rahmen, denn Guido steht auf Damenfahrräder:

"Ich habe mich immer gefragt, warum bei Fahrrädern immer diese Stange im Weg ist."

Die neuen Farben fände er zwar auch schön. Sein Liebling wäre aber schwarz, da besser kombinierbar.

Unterwegs mit Diamant (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Die Testfahrt

Anforderungen: Die größte Anforderung für das E-Bike sind natürlich Berge. Leider kann Berlin nicht wirklich mit solchen dienen. Doch den ein oder anderen kleinen Anstieg gab es doch, insbesondere bei Brücken. Hier hieß es dann "Beschleunigung an". Doch auch beim Anfahren, insbesondere nach dem Halten an Ampeln, wurde der Motor kurz eingeschaltet, um so schnell wieder auf Speed zu kommen.

Unterwegs mit Diamant (Credit: Fashion-Meets-Media.com)

Testurteil: Ein tolles, wirklich schniekes Bike, insbesondere für solche Biker geeignet, die beim Fahren nicht ins Schwitzen kommen möchten. Denn der Sporteffekt ist bei dem Rad weg. Ihr müsst zwar auch bei diesem Bike noch selber treten, aber der Widerstand, beispielsweise beim Anfahren am Hügel, ist einfach verschwunden bzw. wenn Ihr einen Gang zulegen wollt, braucht Ihr nicht schneller treten, sondern erhöht einfach die Unterstützung. Dabei merkt Ihr wirklich ein leichtes Speedgefühl. Der Vorteil am Ganzen: Von der Körpertemperatur werdet Ihr maximal warm. Aber Schweißperlen und durchtränkte Businesswear können mit diesem Bike ad acta gelegt werden. Daher eignet es sich besonders gut für alle, die das Bike morgens als Transportmittel zum Büro oder an lauen Sommerabenden zu Verabredungen nützen möchten.

Credit des linken Gruppenfotos während der Testfahrt: Nils Krueger, alle anderen: Fashion-Meets-Media.com

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

About Nastasia

Nastasia ist bei "Fashion Meets Media" zuständig für die Rubriken "Fashion" und "Meets". Dafür ist sie auf Events sowie Fashion Shows unterwegs, macht Fotos und Interviews. Außerhalb von "Fashion Meets Media" schreibt Nastasia auch für diverse Online- und Printmedien.