Fashion goes Media. Das sind wir. Und daher war nicht nur die Reise nach Mallorca eine Ode an uns - schließlich wohnen hier nicht nur die Film- und Fernsehsternchen-, sondern auch das entsprechende Dress. Denn mit in den Koffer kam Vive Maria, ein Label das nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1965 mit Brigitte Bardot benannt wurde. vivemaria5

Label: Vive Maria

Es war die Westernkomödie „Vive Maria“ aus den 60er-Jahren, die Simone Franze begeisterte....derart begeisterte, dass sie mehr als zwei Jahrzehnte später ihr eigenes Label nach dem Film benannte. Und schnell wurde aus dem kleinen, deutschen Wäschelabel ein wahres Must-Have für eingefleischte Modefans. Denn die Absolventin des Berliner Lettevereins und der Pariser Esmod spielte mit romantisch-verspielter Unterwäsche und Heiligenprints. Noch heute schwärmen die mittlerweile reiferen Damen von der Unterwäsche von einst. Schon bald stieg  Nastrovje Potsdam in Produktion und Vertrieb ein, zur Unterwäsche kamen Nachtwäsche und Tageswäsche hinzu. Die Kollektion wuchs von 15 Teilen auf 60 bis 80 Teile.

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Dress: Rose Chérie Pyjama

Das Label fiel mir schon vor einiger Zeit in die Hände, zwar nicht in den 90ern, dafür aber 2014, als ich für AMICA einen Beitrag zur Rückkehr des Labels verfasste. Persönlich gefallen mir immer noch die Unterwäsche- und Nachtwäschekollektion am besten. Die Tageswäsche kann mich aufgrund der doch sehr dünnen Stoffe, unter denen man jedes Speckröllchen bzw. jegliche Unterwäsche sofort erkennt, nicht derart überzeugen. Bei der Unterwäsche- und Nachtwäschekollektion sind die Styles sehr britisch angehaucht. Das muss man mögen. Aber bei dem Rose Chérie Pyjama werden sicherlich auch moderne Herzen davon schmelzen. Jedenfalls war meins ganz schnell dahin. Die Kombi aus rosanem Blumenprint, grauem Untergrund und süssen Spitzeneinsätzen lässt das Teil in einem süß-modernem Licht erscheinen mit einem Hauch von Vintage. Und so landete der Pyjama direkt im Koffer nach Mallorca.

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Unterwegs...in Deià auf Mallorca

In Mallorca angekommen, entpuppte sich das hübsche Teil eigentlich viel zu schnell als Tagesoutfit. Schließlich hat sich doch seit einiger Zeit der Pyjama auch auf den Strassen als Streetwear breit gemacht. Und in London kommen ohnehin schon seit Jahrzehnten die Studenten teilweise im Schlafanzug an die Unis. Dann kann man auch ein paar Minuten länger schlafen. Also, Rose Chérie Pyjama an, FlipFlops raus und es wird durch das Es Moli gewandelt. Der Pyjama konnte dabei aufgrund seines Designs, aber auch aufgrund seines tollen Looks punkten. Zumindest passte er hervorragend in den Garten des Hotels. Und auch am Balkon machte er eine gute Figur. Und dann war er auch noch super bequem und angenehm vom Material: 100% Baumwolle.

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Fazit: Viel zu schade, um damit einzuschlafen

Mein Fazit: Eigentlich ist der Pyjama viel zu schade fürs Träumeland. Vielmehr sollte man den Mut zeigen und ihn mindestens als Homewear tragen, denn er sieht super aus und ist unglaublich bequem.

  Wer mein Interview mit Vive Maria-Designerin Simone Franze für AMICA lesen mag, hier entlang.

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About Nastasia

Nastasia ist bei "Fashion Meets Media" zuständig für die Rubriken "Fashion" und "Meets". Dafür ist sie auf Events sowie Fashion Shows unterwegs, macht Fotos und Interviews. Außerhalb von "Fashion Meets Media" schreibt Nastasia auch für diverse Online- und Printmedien.